Für Graubünden gibt es bessere Alternativen
Ein Kohlekraftwerk in Graubünden? Das kommt natürlich nicht in Frage - genauso wenig wie Investitionen der Repower in ausländische Dreckschleudern.
Katastrophal fürs Klima
Kohlekraftwerke sind katastrophal für das Klima. Trotzdem möchte Repower Kohlekraftwerke in Saline Joniche/Kalabrien und in Brunsbüttel/Norddeutschland, bauen. Es handelt sich dabei um zwei riesige Kohlekraftwerke mit einer Gesamtleistung von 3120 MW. Dies entspricht etwa der Leistung aller Atomkraftwerke der Schweiz zusammen. Die zwei Kohlekraftwerke würden fast 40% aller CO2-Emissionen der Schweiz produzieren oder das 14-fache des gesamten jährlichen CO2-Ausstosses des Kantons Graubünden.
Wirtschaftlich hochriskant
Investitionen in Kohlekraftwerke sind aber auch mit erheblichen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Dieses Risiko trägt der Kanton Graubünden mit, da er mit einer Beteiligung von 46% der grösste Aktionär der Repower AG ist. Der Kanton muss darum alles daran setzen, dass die Repower und andere Gesellschaften mit Kantonsbeteiligung weder heute noch zukünftig in Kohlekraftwerke investieren.


